Daniel Jamernik — Kamera, Schnitt, Gestaltung

Journalistische Arbeiten — KURIER

Redaktion Verena Richter

Fotostudio im Spital, ein Patient wird aufgenommenVerglaste Verbindungsbrücke zwischen zwei HäusernPflegerin im Gang, Nahaufnahme

Vier Abteilungen in zwölf Stunden: von der inneren Logistik im Keller über die Ambulanzen bis zur HNO-Aufnahme.

Vom Dreh

Geplant waren 24 Stunden, geworden sind zwölf. Bis auf die Interviews ist alles bewusst weit gefilmt: ruhige Einstellungen, kaum Bewegung, damit die Architektur des AKH und die Wege der Menschen darin – Ärzte, Patientinnen, Personal, Besucher – für sich sprechen. Unter dem Zeitdruck hieß das oft: Kamera hinstellen, laufen lassen, weiter. Vorbild waren die Filme von Nikolaus Geyrhalter, in denen die Komposition selbst zu erzählen beginnt.

Redaktion Anna Perazzolo

Franz Scheriau in seiner KajüteEr winkt vom Deck einem vorbeifahrenden Boot zuArbeit mit der Leine an Deck

Darunter das Kaiserschiff „Frédéric Mistral". Jetzt will der Hafen Wien räumen — ein Porträt kurz vor dem möglichen Ende.

Mit Zoé Gendron — Regie, Redaktion, Schnitt, Ton

Ein Badegast auf einer Bank im StrandbadEin Bademeister vor einer Uhr und einem GeländerEin Badegast mit roter Badehose vor dem Buffet

Ein Sommertag zwischen Stammgästen, Kindern und Bademeistern — und der Frage, warum ausgerechnet dieses Bad Kult ist.

Bundesadler über dem Präsidium im NationalratssaalEin Mann steht vor einem Gemälde und einer StuhlreiheEine hängende Spiegelinstallation im Foyer

Neues Besucherzentrum, künstlerische Interventionen, streng konzipierte Sicherheitstechnik.

Redaktion Johanna Hager

Das Paar im Gespräch im WohnraumBeide füttern die Hunde auf der TerrasseEin Pfau auf dem Dach des Anwesens

Seine Verpartnerung mit Major Mario Falak-Eismayer wurde zum Kinofilm. Ein Gespräch über Macht, Haltung, Militär — und darüber, wozu eine Gesellschaft ein Heer braucht.

Vom Dreh

Statt eines schnellen Interviewtermins habe ich mir bewusst Zeit genommen: rund fünf Stunden auf dem Anwesen des Paares in Ungarn, mit Führungen durch Haus und Grundstück und einem Rudel Hunde, das nie von der Seite wich. Aus dieser Beobachtung entstanden die ruhigen Bilder ihres Alltags, die das politische Doppelinterview tragen und den beiden Raum geben.

Redaktion Anna Perazzolo

Blick aus dem Führerstand in den TunnelDer Fahrer geht durch die RemiseBahnsteig mit Sonderzug, ein Mitarbeiter telefoniert an der Wand

Über Dunkelheit, Einsamkeit und Müdigkeit — und was es mit einem macht, den Großteil der Arbeitszeit unter der Stadt zu verbringen.

Redaktion Andreas Puschautz

Bagger im TunnelArbeiter geht durch den VortriebGroße Kaverne mit Arbeiter am Gerüst

Maschinen, Funken, Schlamm — ein Pressetermin, gefilmt wie eine Werkshalle: lange Einstellungen, wenig Kommentar.

Redaktion Verena Richter

Die Baustelle von oben, Arbeiter auf dem BewehrungsgitterEin orange beleuchtetes Tor in der DunkelheitEin Arbeiter mit Stirnlampe, Wasser tritt aus der Wand

Vom Quellriss im Berginneren durch die Kanäle bis in die Speicher Wiens: 150 Jahre alte Infrastruktur, die niemand sieht.

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Weitere Arbeiten — Kunst, Doku, Auftrag
Gemälde mit Figur vor Haha-SchriftmusterBesucher bei der Eröffnung vor gerahmten ArbeitenNahaufnahme eines Besuchers mit Brille vor einer Arbeit

Im Francisco Carolinum, dem Linzer Museum für Fotografie und Medienkunst. Zwischen Malerei und digitaler Bildproduktion — der Film folgt der Eröffnung und den Arbeiten im Raum.

Mit Zoé Gendron — Konzept, Regie, Ton, Schnitt

Gemeinsames Essen hinter dem Schalter 27 28Zwei Teilnehmerinnen bauen eine Halabuda aus Tüchern und TeppichenDer leere Ausstellungsraum vor dem Aufbau

Beim transdisziplinären Symposium trafen Künstlerinnen und Systemwissenschaftler aus Europa und Südostasien erstmals zusammen. Gearbeitet wurde in „Halabudas", benannt nach dem ukrainischen Wort für die Verstecke, die man als Kind unter Tischen baut. Der Film dokumentiert, wie sich Gespräche verändern, wenn man den Raum dafür selbst baut.

Mette Riise sitzt im Atelier und blickt in die KameraDreharbeiten im Studio: Aufbau auf KunstrasenMette Riise schlägt die Hände vors Gesicht

Mette Riise inszeniert sich selbst in einer Talkshow über eine wachstumsbesessene Ökonomie, die planetare Grenzen ignoriert. Im Gespräch mit einer Klimastrategin kippt das Format — statt der geplanten Kritik erzählt sie eine Geschichte über Scheitern, Privilegien und den Kunstbetrieb selbst.

Vom Dreh

Masterabschlussarbeit von Mette Riise im Fach Performance an der Universität für angewandte Kunst Wien. Gedreht an fünf Tagen und wechselnden Locations, überwiegend ohne feste Kamerapositionen und mit vorhandenem Licht; fest eingerichtet war die Kamera nur im Studio von OKTO. Die Mockumentary-Form macht die Kamera selbst zum Teil der Inszenierung: Als Kameramann stehe ich auch im Bild, als Gegenüber, an dem die Protagonistin ihre Unsicherheiten verhandelt.

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